Münster


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as Münster gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt. Die Einweihung erfolgte im Jahre 1019 in Gegenwart von Kaiser Heinrichs II. Im Jahre 1058 und 1258 erlitt das aus Sandstein gebaute Münster grösseren Schaden durch Brände. Im Jahre 1356 zerstörte das grosse Erdbeben das Gewölbe, die Turmspitzen und die Krypta. Der Bildersturm vom Februar 1529 zerstörte die Altäre und Bildwerke, beliess jedoch die meisten der steinernen Grabmäler. 1852 erfolgte der Bau einer neuen Orgel. Das Hauptgebäude, der Chor und das Querschiff sind spätromanisch, die Türme sind spätgotisch. Das Münster besitzt eine romanische Kapitelle, gotisches Chorgestühl, Reliefs und Grabdenkmäler. Die beiden Türme tragen die Namen Martinsturm (Süden) und Georgsturm (Norden). Wegen der Luftverschmutzung müssen einzelne Teile des Münsters fortlaufend renoviert und restauriert werden.
Der Münsterplatzbrunnen wurde 1784 durch den Baukünstler Paolo Antonio Pisoni ersetzt.
In der Vergangenheit lebte der Münsterplatz, mit seinen prachtvollen Wohnhäuser aus dem 18 Jh, vorallem während den zahlreichen kirchlichen Feiertagen auf.
Heute wird der gemütliche Platz vielseitiger verwendet. Im Spätsommer befindet sich ein Open-Air-Kino auf dem Münsterplatz, an der Herbstmesse steht dort das grosse Riesenrad und noch einige Bahnen sonst, und am Fasnachtsdienstag (Kinderfasnacht) werden die Laternen aller Cliquen hier ausgestellt.