Guggenmusik


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ine etwas neuere Errungenschaft der Basler Fasnacht ist die Guggenmusik. Eine Guggenmusik besteht aus einer Vielzahl verschiedener Instrumente. Die wichtigsten Instrumente sind die Trommel, die Pauke, sowie diverse Blech- und Blasinstrumente. Zwischen den eigentlichen Stücken wird zum Trommelwirbel und zum Paukenschlag marschiert. Auf einen Pfiff oder ein Handzeichen des Tambourmajors wird auf einen Schlag mit den Blech- und Blasinstrumenten eingesetzt. Die gespielten Melodien sind in einem weiten Bereich angesiedelt; von Yankee Doodel bis zu aktuellen Stücken aus der Hitparade wird alles gespielt. Dabei ist es überhaupt nicht wichtig schön oder gar harmonisch zu spielen, Hauptsache es ist "fetzig". Dennoch kann die Melodie gut erkannt werden und das ganze sorgt für eine ungemeine Stimmung.

Am Morgenstreich nehmen die Guggenmusiken nicht teil, dieser gehört alleine den Cliquen. Im Gegenzug, ist der Dienstagabend ganz den Guggenmusiken. Auf dem Barfüsserplatz und dem Marktplatz findet das Guggenkonzert statt. Zuvor marschieren alle Kleinbasler Guggenmusiken etwa um 19.00 Uhr durch die Clarastrasse Richtung Marktplatz. In etwa 10-15 minutigen Auftritten geben die "Guggen" ihr bestes von sich. Danach "gässlen" sie noch bis in aller früh durch die Stadt (sie marschieren musizierend durch die Strassen).

Die Kondition eines Fasnächtler in einer Guggenmusik ist beachtlich. Kaum ein Fasnächtler ist soviel auf der Gasse und so selten im Bett. Nebst der körperlichen Kondition ist meist auch eine gewisse Trinkfestigkeit anzutreffen. In "Baizen" (Kneipen) ausserhalb der Innenstadt wird ebenfalls sehr oft eingekehrt. Nicht selten spielt die "Gugge" ein oder zwei Stücke in den entsprechenden Räumlichkeiten. Ein unbeschreibliches Erlebnis.

Sounds:


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