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Der Endstreich, Donnerstag Morgen und die Tage danach |
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ie Basler Fasnacht dauert genau drei Tage. Sie beginnt am Montagmorgen mit dem vierten Schlag der Kirchenglocken und
endet am Donnerstagmorgen um vier. Für einen Fasnächtler ein andächtiger Moment, denn die nächste Fasnacht ist erst
wieder in einem Jahr.
Als letzter Akt wird dem Heiligtum der Clique, der Laterne, die letzte Ehre erwiesen. Die ganze Clique bildet einen
Halbkreis um die Laterne und spielt einen letzten Marsch. Mit dem "Abwinken" des Tambourmajors wird die Beleuchtung des
Kunstwerks abgestellt und die "schönsten drei Tage" sind offiziell vorbei. Nach einem üppigen Frühstück im Stammlokal
geht man mit einem leichten Sausen im Ohr (und im Kopf?) noch einige Stunden schlafen.
In den Tagen nach der Fasnacht sind Aufräumarbeiten angesagt. Die Cliquen verstauen ihre Materialien, die sie während der
Fasnacht benötigten, das Cliquenlokal wird aufgeräumt und die Laterne wird in ihre Einzelteile zerlegt.
An den drei Wochenende nach den "schönsten drei Tagen" ist "Bummelsonntag". An einem der Bummelsonntage macht die Clique
einen Ausflug in eine benachbarte oder auch etwas weiter entfernte Stadt. Unkostümiert "gässle" die Cliquen an diesem
Sonntagabend noch ein wenig in Basel (sie marschieren musizierend durch die Strassen und Gassen von Basel). Gegen 10 Uhr
abends endet auch dieses Ereignis und die fasnächtlichen Aktivitäten sind für dieses Jahr endgültig abgeschlossen.